Als Folge eines Stromausfalls

CO2-Austritt auf Transbest-Gelände

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Bild vom Einsatzort

Offenbach - Auf dem Gelände der Firma Transbest in Offenbach trat als Folge eines Stromausfalls heute morgen 10 Tonnen Kohlenstoffdioxid aus einem Tank aus. Die Polizei hat die Warnungen mittlerweile aufgehoben. 

Auf dem Gelände der Firma Transbest in Offenbach (Senefelderstraße/Schreberstraße) trat am Freitagmorgen Kohlenstoffdioxid (CO2) aus einem Tank aus. Die Bewohner des östlichen Lauterborns sollten vorerst zu ihrer eigenen Sicherheit Fenster und Türen geschlossen halten. Nach Messungen hat die Feuerwehr mittlerweile die Warnungen aufgehoben.

Mit einem Großaufgebot an Kräften der Berufsfeuerwehren Offenbach und Frankfurt, der Freiwilligen Feuerwehr Offenbach und dem Gefahrstoffmesszug des Kreises Offenbach wurde die Freisetzung gestoppt und Kellerräume in den Gebäuden der angrenzenden Nachbarschaft auf evtuelle erhöhte CO2-Konzentrationen untersucht. Der Gasaustritt war um 11.15 Uhr gestoppt. Das ausgetretene Kohlenstoffdioxid verflüchtigte sich aufgrund der Wetterlage langsam. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. 

Transbest-Geschäftsführer Ingo Duhm hatte auf Nachfrage bereits am Vormittag erklärt, dass der Austritt keine Gefahr darstelle. Er war Folge eines Stromausfalls, der sich bereits am Mittwoch auf der Senefelderstraße ereignete. Dieser wurde von Mitarbeitern der EVO behoben. Im Löschsystem des speziell gesicherten Lagers für brandgefährdete Stoffe, dazu zählen unter anderem Lacke, Harz und Benzin, war eine Sicherung rausgeflogen, nachdem der Strom von der EVO wieder angeschaltet wurde. Das CO2 wurde in der Folge nicht mehr ausreichend gekühlt und trat aus. Unter Aufsicht der Feuerwehr wurde der Tank komplett geleert, um ihn nun schnell zu reparieren und wieder nachzufüllen.

Bilder vom Einsatzort

Kohlenstoffdioxid-Austritt auf Transbest-Gelände

dr/dani

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