Mehr als zwei Millionen Euro

Geld der EU für einstige Roländer

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Offenbach/Seligenstadt (ku) - Aus dem Europäischen Fonds zur Anpassung an die Globalisierung der EU sind mehr als zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden, um ehemalige Mitarbeiter von „manroland“ in Offenbach und andere Betroffene, die bei der Insolvenz des Druckmaschinenbauers ihren Arbeitsplatz verloren haben, zu unterstützen.

Hilfe für Ex-Roländer: Das Geld werde unter anderem für Qualifizierungen genutzt, erklärte die Geschäftsführerin der Personalentwicklungsgesellschaft PRM, Silke Wohlgemuth, unserer Zeitung weiter. Es komme 406 Menschen zugute, 392 hätten früher für „manroland“ gearbeitet, 14 für den einstigen Zulieferer Gefinal Systema in Seligenstadt.

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180 der Betroffenen sind noch bei der PRM unter Vertrag. Die übrigen sind arbeitslos. Mit Hilfe der PRM hatten bis Ende September 60 Prozent der etwa 970 Entlassenen einen Job gefunden.

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