Geldmangel und Bürokratie verhindern Innovationen

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Finanzierungsprobleme und rechtliche Rahmenbedingungen sind die größten Innovationsbremsen für Unternehmen in Stadt und Kreis Offenbach. Das hat eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach ergeben.

Offenbach (ku) ‐ Finanzierungsprobleme und rechtliche Rahmenbedingungen sind die größten Innovationsbremsen für Unternehmen in Stadt und Kreis Offenbach. Das hat eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach ergeben.

„Im Klartext heißt das: Unternehmen verspielen ihre Zukunftsfähigkeit, weil sie die Finanzmittel für Forschung und Entwicklung nicht aufbringen können und Auflagen oder sonstige rechtliche Hürden zu hoch sind“, sagte Bernhard Mohr, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer. Vor diesem Hintergrund verwundere es nicht, dass „80 Prozent der Befragten sich steuerliche Anreize für ihre Forschungs- und Entwicklungsvorhaben wünschen.“ Jeweils 30 Prozent der Unternehmen seien dann bereit ihre Ausgaben in diesem Bereich um zehn oder 25 Prozent zu erhöhen - 15 Prozent der Befürworter staatlicher Hilfen sogar um 50 Prozent.

„Wir können beraten und die Unternehmen durch den rechtlichen Dschungel führen“, berichtete Mohr. Als Innovationsberater sei bei der IHK Jochen Bulling aktiv.

Ein „Nutznießer“ von Bullings Tätigkeit war die Polygon - Produktdesign, Konstruktion, Herstellung GmbH in Obertshausen. Bulling erklärt: „Das erste Gespräch fand Anfang 2009 statt. Ich habe die Unternehmensleitung über Förderprogramme des Bundes und über regionale Programme zur Realisierung neuer Entwicklungsvorhaben beraten.“

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