Gemeinsam unter 115

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Herzensangelegenheit: Der Frankfurter Stadtrat Markus Frank (rechts) stellte gestern im Servicezentrum der Mainmetropole zusammen mit Offenbachs Rathauschef Horst Schneider die gemeinsame Verwaltungs-Servicenummer vor.

Offenbach (mad) ‐ In Frankfurt nach Service-Leistungen der Offenbacher Verwaltung fragen. Das soll vom März des nächsten Jahres an funktionieren. Unter der einheitlichen Rufnummer 115 landen dann Anrufer aus beiden Städten in einem gemeinsamen Service-Center, angesiedelt beim Frankfurter Ordnungsamt.

Die 115, die in ganz Deutschland die Behördenrufnummer werden soll, bietet in einigen Städten bereits einen direkten telefonischen Draht in die öffentliche Verwaltung. Die gemeinsame Vorwahl 069 legte nun die Zusammenarbeit von Frankfurt und Offenbach nahe.

Bis zum März will die Stadt Offenbach ihre wichtigsten öffentlichen Dienstleistungen, sowohl der Stadtverwaltung als auch der städtischen Gesellschaften, nach einem vorgegebenen Schema aufbereiten. Mittels dieser angepeilten standardisierten „Dienstleistungssteckbriefe“ entsteht eine digitale Wissensplattform, auf die die 34 Mitarbeiter des Service-Centers in Frankfurt zugreifen können.

Die 115 wird von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 18 Uhr erreichbar sein. Warteschleifen sollen ein Fremdwort werden: 75 Prozent aller Anrufe, so die Vorgabe, müssen innerhalb von 30 Sekunden angenommen werden.

Und wer vom Handy aus anruft, braucht ebenfalls keine Vorwahl. Entscheidend für die Lokalisierung ist der jeweilige Sendebereich des Anrufers.

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