Belohnung für Hinweise

Tierschützer jagen den Hundekiller

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Der Australian Shepherd „Chip“: Aus dem Tierheim entwendet, später tot aufgefunden.

Offenbach - Aus der Suchmeldung wurde eine Todesnachricht. Tierschutzverein und Mitarbeiter sind geschockt, nachdem der australische Shepherd „Chip“ tot in Hanau gefunden wurde.

„Die Todesursache ist noch unklar“, sagt Jürgen Eichenauer. Der geschäftsführende Vorstand hat beschlossen, eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise auszusetzen, die zur Ergreifung des Täters führen. Eichenauer weiß: „Wir hören schon die Bemerkungen, dass es doch nur ein Tier war und man lieber Belohnungen aussetzen sollte, wenn Menschen geschädigt werden...“

Dennoch ist der Vorstand vom Vorgehen überzeugt. Schließlich sei der Tierschutz und gerade der Schutz der Tiere, die man in Obhut hat, die Vereinsaufgabe. „Wenn aus dem Tierheim ein Tier gewaltsam herausgeholt wird, wollen wir wissen, wer es war und warum so etwas geschieht“, so der Vorstand. Der Verein lehnt es ab, das Heim auf dem Buchhügel in einen Hochsicherheitstrakt umzubauen. „Aber wir können einen Beitrag leisten, solchen kriminellen Subjekten das Handwerk zu legen.“

Wie uns die Polizei auf Nachfrage bestätigt, hat die Obduktion keine eindeutigen Hinweise darauf ergeben, wie der Hund zu Tode gekommen ist. Die Beamten halten es für möglich, das „Chip“ an der B8 bei Hanau Wolfgang von einem Auto angefahren wurde. Das Tier könnte sich anschließend schwer verletzt zu seinem Fundort geschleppt haben. Hinweise zum Tod des Hundes oder den Tätern nimmt die Polizei unter der Nummer 069/80981234 entgegen.

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mk/dr

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