Attacken auf Redner

Gewalt bei islamkritischer Kundgebung

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Offenbach - Bei einer islamkritischen Kundgebung auf dem Marktplatz kommt es zu Ausschreitungen. Mehrere Menschen attackieren einen Mann, der unter dem Titel „Der Islam gehört nicht zu Deutschland" eine Rede hält.

Nach Angaben der Polizei hatte ein 56-Jähriger die Kundgebung unter dem „Der Islam gehört nicht zu Deutschland" auf dem Marktplatz angemeldet. Gegen 14 hielt der Mann eine Rede vor einem Publikum, das hauptsächlich aus Gegendemonstranten bestand: Etwa 100 Menschen protestierten lautstark gegen den islamkritischen Beitrag.

Mehrere Personen bespuckten den Mann, er wurde mit einer Flasche beworfen und einige Männer kletterten über eine Absperrung, um den 56-Jährigen gewalttätig anzugreifen. Daraufhin beendete die Polizei die Veranstaltung. Die Beamten nahm sieben Menschen wegen Körperverletzung, Widerstand, Beleidigung und der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole vorläufig fest. Verletzt wurde nach Auskunft der Polizei niemand.

In den vergangenen Wochen hatten bereits zwei Attacken in Offenbach auch überregionl für Schlagzeilen gesorgt: Anfang Juni griffen mehrere Jugendliche einen Rabbiner im Einkaufszentrum „KOMM“ an, ein paar Tage später prügelten radikale Islamisten auf ein Fernsehteam des SWR ein, das in einer Offenbacher Moschee mit einem Imam zum Interview verabredet war.

(nb)

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