Vorsicht vor Frühjahrs-Giftlorchel

Tödlicher Pilz in Offenbacher Stadtwald entdeckt

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Offenbach - Vor dem Sammeln und Zubereiten der Frühjahrs-Giftlorchel warnt der Offenbacher Pilzsachverständige Dietmar Krüger. Derzeit trete der „Gyromitra esculenta“ massenhaft im Stadtwald auf.

„In eine Ausbreitung, wie ich sie noch nicht erlebt habe.“ Die Art, die dem Grünen Knollenblätterpilz in seiner Gefährlichkeit in nichts nachsteht, enthält den Giftstoff Gyromitrin, der beim rohen Verzehr, aber auch beim Einatmen von Kochdämpfen zum Tod führen kann. Laien verwechselten die Lorchel häufig mit Morcheln, deren Saison gerade beginnt.

So erkennen Sie den giftigen Pilz: Der Hut ist hirnartig gewunden. Seine Färbung reicht je nach Standort von ocker-, rot- und kaffeebraun bis schwarzbraun. Die Wülste des Hutes sind mit dem grauweißen bis blassgelblichen Stiel verbunden. Der Hut ist wie später der Stiel hohl. Die Frühjahrs-Giftlorchel wächst ebenso wie der Morchel als einer der ersten Pilze im Frühling. Der Pilz verbreitet sich meist von März bis Mai in Straßengräben, sandigen Kiefernwäldern oder auf Kahlschlägen - und nun auch im Offenbacher Stadtwald.

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