Betrug im Autohaus

Zahl der Verdächtigen erhöht sich

Offenbach - Nach dem Großbetrug in einem Offenbacher Autohaus am Spessartring dauern die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei weiter an. Die Zahl der tatverdächtigen Mitarbeiter hat sich von fünf auf sieben erhöht. 

Bei der Sicherstellung der Beweismittel, die bei der gestrigen Durchsuchung der Offenbacher Filiale der „BMW Niederlassung Frankfurt“ gefunden wurden, stießen die Ermittler auf weitere Details.

Richteten sich die Ermittlungen bislang gegen fünf Mitarbeiter dieser Filiale, so ist deren Zahl nunmehr auf sieben gestiegen. Die beiden  Mitarbeiter aus dem Bereich der Karosserie- und Lackierwerkstatt sollen sich an den Betrügereien und Sachbeschädigungen beteiligt haben, teilte die Polizei heute mit. Zudem haben sich aufgrund der Berichterstattung in den Medien erste Kunden der Niederlassung bei der Polizei gemeldet, die wichtige Zeugen für den Fortgang der Ermittlungen werden könnten.

Polizei sucht weitere Zeugen

In einem konkreten Fall meldete sich am Donnerstag ein Mann, der seinen Wagen mit einem kleinen Karosserieschaden in die Filiale am Spessartring gebracht hatte. Völlig überrascht war er, als man ihm bei Abholung seines Fahrzeugs die Rechnung präsentierte: Trotz eines vormals nur geringen Schadens wurde annähernd der gesamte Wagen lackiert.

Daher bittet die Polizei Kunden dieser BMW Niederlassung, denen in den vergangenen zwei Jahren ebenfalls deutlich überzogene Schadensregulierungen im Bereich der Karosserie- und Lackierarbeiten berechnet wurden, sich zu melden: Tel. 069/8098-1234.

akr

Rubriklistenbild: © dpa

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