Laub muss schnellstmöglich entfernt werden

Großeinsatz der ESO-Mitarbeiter

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Die neuen Laubbläser im ESO-Einsatz: Sie sind handlicher und leiser als die alten Geräte.

Offenbach - Die Blätter fallen wieder von den Bäumen, die nasskalte Jahreszeit hat begonnen. In diesen Tagen und auch in den kommenden Wochen haben die Mitarbeiter der ESO-Straßenreinigung daher besonders viel zu tun. Ihr Auftrag: Fahrbahnen und Wege vom Laub zu befreien.

Anders als früher müssen Anwohner dabei jedoch nicht mehr um ihre Ruhe fürchten, denn der ESO setzt auch in diesem Jahr wieder auf lärmreduzierte Laubbläser.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Geräten werden die neuen nicht mehr durch einen Benzinmotor betrieben, sondern elektrisch. Sie sind wesentlich leiser als ihre Vorgänger. Ein nicht unwichtiger Aspekt, rücken die Reinigungstruppen doch schon ab sieben Uhr morgens aus. Denn der Faktor Zeit spielt eine nicht unwesentliche Rolle angesichts der großen Menge an Blattwerk, die es zu beseitigen gilt. So müssen Kehrmaschinen und Laubbläser derzeit dreimal so häufig ihre Reinigungstouren unterbrechen, um das gesammelte Laub von rund 28 000 Bäumen im Stadtgebiet abzuladen – das kostet Zeit. Um die Reinigung dennoch mit bestmöglichem Ergebnis zu bewältigen, werden die Teams durch Mitarbeiter aus dem ESO-Grünwesen unterstützt.

Transportwege der Reinigungsfahrzeuge

Neben der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit setzt der Eigenbetrieb der Stadt auf kurze Wege. Damit die Transportwege der Reinigungsfahrzeuge möglichst kurz bleiben, sind für die Herbstzeit im kompletten Stadtgebiet zusätzliche Abladestellen eingerichtet worden. An diesen Sammelstellen wird das Laub von größeren Fahrzeugen oder Containern aufgenommen und der Entsorgung zugeführt.

Die rasche Beseitigung zur Herbstzeit ist deshalb so wichtig, weil insbesondere nasses Laub zur Rutschgefahr für Fußgänger und Fahrradfahrer werden kann.

Insgesamt reinigt die ESO- Straßenreinigung etwa 130 der 220 Kilometer des Offenbacher Straßennetzes. Die Kosten für die Reinigung sind in der Straßenreinigungsgebühr enthalten. Aufgrund des herbstlichen Mehraufwands weist der Betrieb darauf hin, dass es vereinzelt zu Verschiebungen in den gewohnten Reinigungsrhythmen kommen kann. In den Straßen, die nicht in das Aufgabengebiet des ESO fallen, sind die Anwohner für die Reinigung verantwortlich. Bürger, die das Laub selbst entsorgen, werben gebeten, dieses nicht auf die Fahrbahn oder öffentliche Flächen zu fegen. Die Gefahr ist groß, dass Sinkkästen verstopfen und es beim nächsten Regen eine Überschwemmung gibt.

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Das zusammengefegte Laub kann auf dem ESO-Wertstoffhof angeliefert werden. Bis zu ein Kubikmeter wöchentlich darf dort kostenlos abgegeben werden.

Wer die Möglichkeit hat, sollte das Naturmaterial jedoch nicht einfach wegschmeißen, sondern selbst verwenden. Laub dient als guter Nährstoff für den eigenen Garten. Es bietet außerdem Winterschutz für Beete oder dient als Unterschlupf für Igel und andere heimische Kleintiere.

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