Nach Kampfmittelsondierung an der Beethovenschule

Entwarnung: Keine Bomben gefunden

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Offenbach - Auf dem Grundstück der Beethovenschule sind keine Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Das hat eine Kampfmittelsondierung ergeben. Somit dürfen auch fast alle der 16 dort wachsenden Bäume stehen bleiben.

Nur eine Birke müsse gefällt werden, teilt die Stadt mit. Die Beethovenschule steht in einem ehemaligen Bombenabwurfgebiet. 2012 wurde die 1953 errichtete Grundschule durch einen Neubau ersetzt. Dabei wurden zahlreiche Überreste aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. 17 Bäume, die auf dem Kriegsschutt gewachsen waren, mussten damals gefällt werden, weil nicht auszuschließen war, dass sich darunter weitere Sprengkörper befanden.

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In den vergangenen Tagen ist auch die restliche, zirka 1200 Quadratmeter große Fläche im Südwesten des Schulgeländes auf Kampfmittel untersucht worden. Zunächst wurde der Schutt bis in eine Tiefe von 80 Zentimetern entfernt, anschließend der Boden mit Detektoren untersucht. Entsprechend der Auflage des Darmstädter Regierungspräsidiums wird als nächstes der Boden ausgetauscht und der Schutt durch unbelastetes Material ersetzt. Laut Experten wird einer der 16 Bäume diese Arbeiten nicht überleben, weil sie zu dicht an seinen Wurzeln ausgeführt werden. Das bisher mit einem Zaun abgetrennte Grundstück soll bis Mitte November der Beethovenschule zur Verfügung gestellt werden. Schuldezernent Peter Schneider hofft: „Wenn die Witterung mitspielt und der Rasen gut anwächst, könnten die Schüler aber womöglich schon nach den Sommerferien mehr Platz zum Spielen und Toben erhalten.“ (pso)

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