Gute Nachricht für Offenbach von der Förde

+
Nach einem Gespräch der Vorstände von MVV und der Stadtwerke Kiel sowie den Vorsitzenden der Ratsfraktionen an der Kieler Förde zeichnet es sich ab, dass die Stadtwerke eigenständige regionale Versorger bleiben, so wie es die Oberbürgermeister von Offenbach, Kiel und Mannheim gefordert hatten.

Offenbach ‐ Das partnerschaftliche Modell für den Verbund von MVV Energie (Mannheim), der Energieversorgung Offenbach und den Stadtwerken in Kiel und Mannheim nimmt langsam Konturen an. Von Frank Pröse

Nach einem Gespräch der Vorstände von MVV und der Stadtwerke Kiel sowie den Vorsitzenden der Ratsfraktionen an der Kieler Förde zeichnet es sich ab, dass die Stadtwerke eigenständige regionale Versorger bleiben, so wie es die Oberbürgermeister von Offenbach, Kiel und Mannheim gefordert hatten.

Das wurde nach der Sitzung in Kiel bekannt, die deswegen von Bedeutung ist, weil der MVV-Vorstand heute noch in Offenbach und nächste Woche in Mannheim vorstellig wird.

Im Vorfeld dieser Gespräche war schon gemutmaßt worden, dass MVV-Vorstandschef Dr. Georg Müller doch noch versuchen würde, einige Positionen seines Programms „Einmal gemeinsam“ retten zu wollen. Danach sollten Aufgaben der Stadtwerke in Mannheim zentralisiert werden. Doch die angestrebte Vormachtstellung scheint aufgrund des Widerstands der kommunalen Anteilseigner vom Tisch.

Die Kommunen und die Unternehmen setzen laut EVO mit ihrer Zusammenarbeit auf einen „Dritten Weg“ zwischen den vier großen deutschen Verbundunternehmen und den vielen kleinen und mittleren Stadtwerken. Dabei sollen die drei eigenständigen und eigenverantwortlichen Stadtwerke ihre Stärken in die Gruppe einbringen, Schwächen gemeinsam beseitigen und Synergien heben. 67 Stellen werden in Offenbach aber wohl nicht gerettet werden können.

Kommentare