Im Hafen kein Sozialbau

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ABG-Chef bei der FDP: Im Hafen Offenbach kein Sozialbau

Offenbach ‐ Die Versicherung ist nicht neu, jedoch gebieten in Offenbach verbreitete Ängste, Frankfurt könne Probleme exportieren wollen, offenbar regelmäßige Wiederholungen. Von Thomas Kirstein

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So versicherte Frank Junker, Geschäftsführer der ABG-Frankfurt Holding, auch bei der „Tafelrunde des Liberalen Mittelstands“, einer Veranstaltung der Offenbacher FDP: Auf der Hafeninsel werde es jetzt und in Zukunft keinen sozialgebundenen Wohnungsbau geben. Das Angebot seines Unternehmens richte sich an eine Klientel, die in der Lage sei, zehn Euro Miete pro Quadratmeter zahlen zu können. „Wir planen hundert Prozent im preisfreien Wohnungsbau“, gab Junker dem FDP-Fraktionschef Oliver Stirböck ein Ehrenwort.

Im ersten Bauabschnitt investiert die ABG 51 Millionen Euro für 150 Wohnungen. Gebaut wird im Passivhausstandard, der hohe Kostenersparnisse, ständige Durchlüftung und angenehmes Raumklima mit sich bringen soll. „Die Nachfrage nach solchen Häusern ist deutlich größer als das Angebot“, sagte Junker. Daher habe er trotz des Mietpreises keine Bedenken, dass sich die Wohnungen nicht gut vermarkten ließen, zumal die Lage am Main sehr gefragt sei.

Junker geht von einer ansprechenden Architektur aus. Der erste Entwurf werde vom Architekten Stefan Forster gerade überarbeitet.

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