Hafen Offenbach

„Main Atrium“ bietet moderne Apartments

+
Beliebte Symbolik: Den Spatenstich üben unter anderem Amos Engelhardt, OB Horst Schneider und Hafen-Chefin Daniela Matha.

Offenbach - Es werden die kleinsten bewohnbaren Einheiten sein, die auf der Offenbacher Hafeninsel zu beziehen sind. „Main Atrium“ nennt sich das nächste große Bauprojekt direkt neben dem Quartierszentrum am Eingang. Es besteht aus modernen Mikroapartments.

Kürzlich war Spatenstich. 200 der 205 Apartments mit 21 bis 51 Quadratmeter Wohnfläche zu Preisen ab 107 000 Euro seien bereits an private Kapitalanleger verkauft oder von solchen vorgemerkt, verkündete Amos Engelhardt, geschäftsführender Gesellschafter von „i-Live Frankfurt“. Nach Ansicht des Investors entspricht das Projekt einem Bedarf in der pulsierenden Rhein-Main-Region: Die Nachfrage nach kleinem Wohnraum sei groß. Singles, Studenten, Pendler, Manager, die nur für kurze Zeit oder wenige Jahre da sind, nutzten gern die Form des „temporären Wohnens“. Bei täglich mehreren 100.000 Pendlern und mehr als 60.000 Studenten stoße man auf enormen Bedarf und eine Marktlücke, die es schleunigst zu schließen gelte.

Im „Main Atrium“ erhalten die Bewohner ihre Räume komplett möbliert. Dazu gibt es Fitness- und Gemeinschaftsräume, Waschsalon, Dachterrassen mit Lounge-Bereich und sogar ein Sportfeld auf dem Dach. Zudem erwartet die neuen Bewohner ein Online-Shop, über den sie Brauchbares für Küche, Balkon und Bad zum vorherrschenden Design erwerben können.

Alles zum Neubaugebiet im Hafen Offenbach

Darüber hinaus soll es eine eigens kreierte Live-App geben, ein Novum in der Branche. Das Programm kann Zusatzleistungen wie Reinigungs- oder Wäscheservice buchen oder Kontakt zur Hausverwaltung herstellen. Außerdem gibt es eine Art internes „Facebook“, damit die Bewohner nicht nur auf dem Hausflur kommunizieren.

Amos Engelhardt sagt: „Wir sind kein normaler Bauträger, der eine Immobilie plant und baut und sich danach zurückzieht. Zu unseren Leistungen zählt vor allem auch der Betrieb unserer Wohnanlagen.“ Die Fertigstellung durch die Rastatter Dreßler-Bau als Generalunternehmer ist bis Anfang 2017 geplant. (tk)

Neugestaltung am ehemaligen Hafen

Mehr zum Thema

Kommentare