Hafen: Streithähne einigen sich

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Der Weg zur Bebauung des geplanten Hafenviertels ist frei. Die dunklen Wolken dürften sich bald verziehen.

Offenbach - Der Weg für die Bebauung des geplanten Offenbacher Hafenviertels ist frei. Die Stadt und sechs Frankfurter Betriebe unterschrieben heute Vormittag einen Einigungsvertrag.

Das teilte die Stadt mit. Im Zuge der außergerichtlichen Einigung wollen die Betriebe ihre Klage gegen den Bebauungsplan zurückziehen.

Die Klage war zuletzt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig anhängig. Über Details der Vereinbarung wollten die Beteiligten am Mittag auf einer Pressekonferenz informieren. Die Stadt Offenbach kann nun ihr größtes Entwicklungsprojekt fortsetzen.

Wie hat sich die Diskussion um den Hafen entwickelt?

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Die Kommune will anstelle des ehemaligen Industriehafens ein neues Viertel mit Arbeitsplätzen und Wohnungen bauen. Die Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding hat bereits Grundstücke erworben; außerdem soll nach dem Willen des Landes die Hochschule für Gestaltung einen neuen Campus auf dem Gelände bekommen.

Gegen die Pläne hatten sich die Unternehmen gewehrt, weil sie wegen möglicher Lärmschutzauflagen um ihre Existenz fürchteten. Der jetzt unterschriebene Vertrag soll ihnen Bestandssicherheit und Erweiterungsmöglichkeiten bieten.

So könnte das neue Hafengebiet aussehen:

Neugestaltung am ehemaligen Hafen

dpa

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