Hafenverhandlungen gehen in die Verlängerung

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Eine Hafentreppe, die zum Wasser führt.

Offenbach - Im Streit über die Bebauung des Offenbacher Hafens legt die Stadt Beschwerde beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) ein. Dies teilte die Kommune heute mit.

Damit gewinnt die Stadt Zeit, um eine außergerichtliche Lösung im Konflikt mit sechs Frankfurter Unternehmen zu finden. Die Firmen fürchten wegen möglicher Lärmschutzauflagen im Zuge des Projekts um ihre Existenz und hatten vor dem VGH zunächst Recht bekommen: Das Gericht kippte den Bebauungsplan für ein neues Stadtviertel.

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Ohne Einigung steht das wichtigste Stadtentwicklungsprojekt Offenbachs vor dem Aus. Die Kommune will erreichen, dass die Firmen ihre Klage zurückziehen. Dies ist nach Angaben des VGH möglich, solange das Urteil keine Rechtskraft erlangt.

So sehen die Pläne für eine Neugestaltung aus:

Neugestaltung am ehemaligen Hafen

dpa

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