CDU-Fraktionsvorsitzender dankt ihm für Arbeit

Hessischer Sozialminister Grüttner verlässt Offenbacher Parlament

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Stefan Grüttner

Offenbach - 1991 ist Stefan Grüttner zum Offenbacher Sozialdezernenten gewählt worden, seit 2010 ist er hessischer Sozialminister. Ende des Monats legt der gebürtige Wiesbadener jetzt sein Amt in der Offenbacher Stadtverordnetenversammlung nieder.

„Nach fast 20 Jahren Zugehörigkeit zur Offenbacher Stadtverordnetenversammlung hat Sozialminister Stefan Grüttner mit Wirkung zum 31. Januar 2017 auf die weitere Ausübung seines Stadtverordnetenmandates verzichtet“, berichtet CDU-Fraktionsvorsitzender Roland Walter. „Für die von ihm geleistete Arbeit verdient er unser aller Dank und Respekt“. Schon zum Ende der letzten Legislaturperiode fiel es Grüttner immer schwerer, die Anforderungen in der Flüchtlingsproblematik und den Einsatz in Offenbach zu vereinbaren, so der Parteikollege - auch deshalb verzichtet er auf das zeitaufwändige Stadtverordnetenmandat.

Fast 20 Jahre hat sich Grüttner für Offenbach engagiert. 1991 wurde er zum Sozialdezernenten der Stadt gewählt, 1994 übernahm er dann den Vorsitz der CDU - bis heute hat er dieses Amt inne. 1995 ist Landtagswahl: Grüttner zieht zum ersten Mal als Direktkandidat in den Hessischen Landtag ein - seit 2010 ist er Sozialminister. Für die Offenbacher Union zieht er parallel dazu nach der Kommunalwahl 1997 in die Stadtverordnetenversammlung ein.

Parteifreunde, wie der Fraktionsvorsitzende Roland Walter, danken Grüttner für seinen jahrelangen Einsatz für die Stadt: Er sei ein guter Ratgeber für die Fraktion und ein brillanter Redner mit geschätzten Vorträgen gewesen. Außerdem habe er Probleme Offenbachs bei der Landesregierung vertreten und oftmals für Abhilfe sorgen können. (jo)

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