Um Hilfe wird gebeten

Die Redaktion wäre dankbar für ein wenig Unterstützung: Um das in der vergangenen Woche die Fernsehnachrichten, den überregionalen Zeitungsteil und etliche Wirtshausrunden beherrschende Thema der Herforder Freisprüche für Temposünder vertiefen zu können, wären lokale Hinweise nötig. Von Thomas Kirstein

Es geht um eine Überprüfung gegensätzlicher Argumentationen: Die einen behaupten ja, Kontrollen konzentrierten sich im Sinne der Verkehrssicherheit auf Unfallschwerpunkte und Orte, wo Menschen gefährdet seien. Die anderen sehen die Radarfallenstellerei am eifrigsten dort betrieben, wo sie sich für die öffentliche Kasse am meisten lohnt.

Leser können uns aber bestimmt weiterhelfen

Lesen Sie hierzu:

Großer Ärger über Abzocke durch Blitzer

Den in Offenbach für die städtischen Verkehrsüberwacher zuständigen Dezernenten können wir nicht guten Gewissens über die hier geltenden Kriterien befragen. Der Mann ist schließlich Fußgänger und Bahnfahrer. Das heißt, er muss er sich in Ermangelung autofahrerischer Erfahrung auf die Versicherungen seines Ordnungsamts verlassen, dass einzig und allein die Sicherheit und niemals vielversprechende Abzocke die Standorte der städtischen Blitz-Kombis bestimme. Leser können uns aber bestimmt weiterhelfen, indem sie uns verraten, wo ihnen die Stadt-Sheriffs besonders gern auflauern.

Ob aus Stadt oder Land: Man melde uns sowohl Kontrollstellen, deren segensreicher Sinn sich jedem erschließen sollte, als auch solche, die den verbreiteten schlimmen Abkassier-Verdacht erhärten; man berichte uns, wo das Geblitztwerden Reue und einsichtsvolle Verhaltensänderung bewirkte, man erzähle, wo es nur Wut über staatliche Willkür hinterließ.

Die E-Mail-Adresse für diesen Zweck: red.offenbach@op-online.de.

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