Hilfsangebote fürs Nordend

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„Kleine Schritte - große Schritte“ ist eines der Mikroprojekte des Programms „Stärken vor Ort“ im Offenbacher Nordend. Hier lernen die Frauen nicht nur Deutsch, sondern auch selbstbewusste Haltung.

Offenbach ‐ Ins Musikbusiness wollen sie. Unbedingt. Aber wie hinkommen, wenn man nicht gerade Stefan Raab zum Onkel hat? Sieben Jugendliche im Nordend haben Glück, denn im Stadtteilbüro Nordend gibt es seit Juni das Mikroprojekt „Meine Zukunft – Musik-und Videoproduktionen“. Von Kathrin Rosendorff

„Meine Zukunft“ ist eines von 13 Mikroprojekten des Programms „Stärken vor Ort“. Das Bundesfamilienministerium steht dahinter. Der Gedanke: Ressourcen in benachteiligten Stadtteilen aktivieren. Dafür bekommt auch das Nordend von 2009 bis 2011 jeweils 100.000 Euro pro Jahr.

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„Eine Zielgruppe sind benachteiligte Jugendliche, deren Schulabschluss gefährdet ist“, sagt Bürgermeisterin Birgit Simon. Unterrichtsort für das Mikroprojekt „Meine Zukunft – Musik-und Videoproduktionen“ ist das Stadtteilbüro Nordend. Barbara Böcker, Leiterin des Mikroprojekts „Meine Zukunft“, erzählt: „Viele dieser Jugendlichen werden in der Schule gemobbt. Bei unserem Projekt herrscht Teamgeist. Wenn einer mal nicht im Rhythmus rappt, ist das kein Problem.“ Ebenfalls dort lernt die zweite Zielgruppe: Frauen mit Migrationshintergrund sollen für den Arbeitsmarkt qualifiziert werden.

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