Wer hilft der Umwelt beim Durchatmen?

Offenbach - Das einstige Nur-Umweltamt trägt längst auch die Aufgabenbereiche Energie und Mobilität im Titel. Die Stadtwerke beherbergen die üppig bezuschusste „Leitstelle Elektromobilität“ für die Region und werben bei jeder Gelegenheit für Steckdosen-Fahrzeuge aller Art. Von Marcus Reinsch

Das Klimaschutzkonzept der Stadt hat um die 200 Seiten. Da erscheint nur logisch, was die Kommunalpolitik außerdem beschlossen hat, „um das Umweltbewusstsein zu stärken und auf die wachsende Bedeutung des Klimaschutzes hinweisen“: Die Stadt lobt erstmals einen jährlichen Klima- und Umweltschutzpreis aus.

Verdienen können sich das mit 2 000 Euro dotierte Lob Privatpersonen, Verbände, Vereine, Institutionen wie Schulen oder Firmen, die „vorbildliche Beispiele oder geplante förderungswürdige Projekte zum Klima- oder Umweltschutz“ vorweisen können. Und die sich für den Preis vorschlagen oder vorschlagen lassen. Die Bewerbungsfrist läuft bis 30. September.

Danach trifft sich dann, mit Umweltdezernentin und Bürgermeisterin Birgit Simon an der Spitze, die „Kommission für Umweltschutz“, sprich: die Jury. Ihr gehören neben Vertretern aus Magistrat und Stadtverordnetenversammlung auch einige sachkundige Bürger an.

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