Hintergrund: Gründe für die Umweltzone

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Die Plakettenverordnung kennt vier Schadstoffgruppen: 1 (keine Plakette), 2 (rot), 3 (gelb) und 4 (grün).

Offenbach (mad) - Begründet wird die Einrichtung von Umweltzonen mit zu viel Feinstaub in der Luft. Feinstaub besteht aus mit bloßem Auge nicht sichtbaren Partikeln.

Diese werden vom Körper nicht gefiltert und können daher bis in die Lungenbläschen vordringen. Feinstaub kann natürlichen Ursprungs sein, wird aber auch in Industrie und Privathaushalten freigesetzt.

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Beim Straßenverkehr entsteht Feinstaub durch Reifenabrieb, aufgewirbelten Staub und nicht zuletzt durch Abgase - vor allem aus ungefilterten Dieselfahrzeugen. Kritiker weisen darauf hin, dass die Autoabgase nur zum Teil für die Feinstaub-Belastung verantwortlich sind. Der ADAC bezweifelt die Verhältnismäßigkeit von Fahrverboten und steht etwa in Berlin seinen Mitgliedern zur Seite, die gegen entsprechende Regelungen klagen. Am 1. März 2007 trat in Deutschland die Plakettenverordnung in Kraft. Fahrverbote in Umweltzonen gelten derzeit in erster Linie für Autos der Schadstoffgruppe, die keine Plakette erhalten.

Das sind Benziner ohne geregelten Katalysator (teilweise auch mit geregeltem Kat der ersten Generation) und Dieselfahrzeuge, die nur die Abgasnormen Euro 0 oder Euro 1 erfüllen. Von Verboten ausgenommen sind Motorräder, landwirtschaftliche Zugmaschinen, Fahrzeuge von Polizei und Feuerwehr sowie Krankenwagen. Die Plakettenverordnung kennt vier Schadstoffgruppen: 1 (keine Plakette), 2 (rot), 3 (gelb) und 4 (grün).

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