HINTERGRUND: Floating

Die Idee des Floating stammt aus den 50er Jahren. Der kalifornische Hirnforscher Dr. John C. Lilly baute 1954 im Auftrag der US-Regierung den ersten Floating-Tank. Ziel war es, festzustellen, wie das menschliche Gehirn auf einen Entzug der Außenreize reagiert.

Floatbase, Friedberger Anlage 31-32, Frankfurt. Telefon 069-24 24 09 55; Infos auf der Internetseite der floatbase

Befürworter des Floating berufen sich auf Studien verschiedener US-Universitäten, die dessen Wirksamkeit bei der Stressreduktion, der Tiefenentspannung, der Schmerztherapie und der Suchtentwöhnung nachgewiesen hätten. Floating lindere Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit und Blutdruckprobleme, es stärke die Selbstheilungskräfte des Körpers und helfe gegen Übergewicht. Da die Schwerkraft rund 90 Prozent des zentralen Nervensystems in Anspruch nimmt, sollen bei ihrem Wegfall extreme Kraftreserven frei werden. Gehirnphysiologisch gesehen, gleitet der Mensch im Tank in einen Zustand hinüber, der der Einschlafphase vergleichbar ist. Stressbezogene Biochemikalien im Körper werden reduziert, die Ausschüttung von Endorphinen („Glückshormonen“) nimmt zu.

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