Hospiz sucht Helfer

Offenbach (mad) - Die Bauarbeiten am Hospiz „Fanny de la Roche“, das auf einem Grundstück in Nachbarschaft zum Ketteler-Krankenhaus entsteht, gehen voran. „Die Entkernung des alten Gebäudes läuft, die Arbeiten liegen im Zeitplan“, sagt Margarete Stirner.

Was der stellvertretenden Pflegedienstleiterin des Krankenhauses und Projektbeauftragten für das Hospiz aber mindestens ebenso am Herzen liegt wie der Baufortschritt, ist der künftige Betrieb der Einrichtung. Um den sicherzustellen, werden jetzt schon Helfer gesucht – sowohl ehrenamtliche als auch hauptamtliche. „Gesucht sind Menschen, die für die Schwerstkranken da sind, aber auch Freiwillige, die im hauswirtschaftlichen Bereich arbeiten und Tätigkeiten in der Küche oder am Gebäude übernehmen können“, so Margarete Stirner. Nicht zuletzt gehe es mit Blick auf die Bewohner, die ihre letzte Lebensphase dort verbringen werden, um persönliche Zuwendung. Um die Ehrenamtlichen auf ihre Aufgabe vorzubereiten, startet im Herbst eine Schulung die etwa 40 Stunden umfasst.

Für die stationäre Versorgung der Gäste im Hospiz werden auch hauptamtliche Pflegefachkräfte gesucht, die über Erfahrungen auf palliativem und onkologischem Gebiet verfügen. Idealerweise haben sie eine Weiterbildung in der Palliativpflege oder der Onkologie. Ansprechpartnerin ist Margarete Stirner. Sie ist zu erreichen unter Telefonnummer 069/85058874 oder per E-Mail unter stirner@ketteler-krankenhaus.de.

Im Frühjahr 2013 fertig

Bisher ist dem Hospiz, das über acht Betten verfügen und im Frühjahr 2013 fertig sein soll, vielschichtige Hilfe zuteil geworden. Die ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“, die 500.000 Euro gespendet hat, Benefizkonzerte, ein persönliches Kochbuch und zahlreiche Sammlungen haben den Baubeginn möglich gemacht.

Spenden können auf das Konto 7020481 bei der Städtischen Sparkasse Offenbach (Bankleitzahl 505 500 20) eingezahlt werden: Stichwort „Spende Fanny-de-la-Roche-Hospiz“

Für den Betrieb der Einrichtung wird weiterhin Hilfe benötigt. Wer das Projekt unterstützen möchten, kann dies in Form von Spenden oder einer Patenschaft tun. Margarete Stirner: „Bisher haben sich mehr als 90 Paten gefunden, die einen Mindestbeitrag von 90 Euro im Jahr zahlen.“

Rubriklistenbild: © p

Kommentare