Trend zu mehr Sicherheit

Offenbach/Rodgau - (ku) Die Hypovereinsbank (HVB) Offenbach und Rodgau hat im vergangenen Jahr vom Aufschwung in der Region profitiert.

Von „erfreulichen Zuwachsraten“ berichtete Klaus-Dieter Emser als Filialleiter für die Niederlassungen in Offenbach und Bad Homburg zuständig. 2010 sei „sehr zufriedenstellend“ verlaufen, fügte Stefan Markus, Filialleiter in Rodgau, hinzu.

Die knapp 30 Mitarbeiter in den drei Dependancen betreuten rund 13.000 Privatkunden, berichteten Emser und Markus, etwa 2,5 Prozent mehr als 2009. Das Geschäftsvolumen sei um etwa drei Prozent auf 544 Mionen Euro gestiegen. Das Anlagevolumen legte um rund sechs Prozent auf 207 Millionen Euro zu. Das Kreditvolumen sei leicht gesunken.

Nach der Finanzkrise habe sich das Anlageverhalten stark geändert, erläuterte Markus. „Die Kunden haben wieder Vertrauen, sie haben aber Angst vor inflationären Tendenzen.“ Deshalb gebe es einen zur Sicherheit, allerdings seien keine Terminanlagen und auch keine Sparbücher gefragt. Es gebe einen „Run auf ein breitgefächertes Geschäft“, sagte Markus. Die Kunden würden sich beispielsweise für Vermögensanlagen im Mandatsgeschäft interessieren. Dabei würden sie eine Risikoklasse vorgeben. Die Experten der Hypovereinsbank investieren das Geld dann zum Beispiel in Aktien, Anlagen oder Rohstoffe. Je nach Entwicklung an den Märkten wird das Geld ständig umgeschichtet. Das Mandatsgeschäft habe bei der HVB mittlerweile ein Volumen von etwa fünf Milliarden Euro, sagte Markus.

Er zeigte sich ebenso wie Emser zuversichtlich für das laufende Geschäftsjahr. Der Start sei hervorragend gewesen, so Markus. Wegen möglicherweise steigenden Zinsen erwartet Emser ein „sehr gutes Immobilien-Finanzierungsjahr“.

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