Beliebter Standort für Investitionen

Immobilien in Offenbach gefragt

Offenbach/Frankfurt - Durch die Nähe zu Frankfurt und wegen kontinuierlicher Aufwertungsaktivitäten wird Offenbach aus der Sicht von Maklern als Standort für Investitionen in Wohn- und Geschäftshäuser immer interessanter. Von Marc Kuhn 

Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der verkauften Wohn- und Geschäftshäuser im Vergleich zu 2013 um rund 80 Prozent, wie aus einem Marktbericht von Engel & Völkers hervorgeht. Das Umsatzvolumen habe sich mit 134 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Der Durchschnittspreis pro Immobilie sei auf etwas mehr als eine Million Euro gestiegen. 2013 habe er bei 725.000 Euro gelegen. „Dies zeigt, dass viele größere Objekte gehandelt wurden“, erklärte Felix von Saucken, Geschäftsführender Gesellschafter bei Engel & Völkers Commercial in Frankfurt.

Offenbach wächst nach Ansicht der Makler immer stärker mit Frankfurt zusammen. „Dabei entwickelt sich Offenbach für viele Frankfurter als Wohnsitz zu einer vergleichsweise günstigen Alternative, zumal Frankfurt von hier aus innerhalb von 20 Minuten mit der S-Bahn erreichbar ist“, sagte von Saucken.

Die Käufer kommen vorwiegend aus der Region. „Hierbei handelt es sich meist um Investoren, die schon mehrere Wohn- und Geschäftshäuser besitzen“, berichtete von Saucken. Ausländische oder überregionale Anleger seien eher die Ausnahme, und auch Erstinvestoren, sofern sie nicht aus Offenbach kommen, seien selten. „Die Professionalität der Käufer zeigt sich auch im zügigen Verkaufsprozess, weil viele von ihnen den eventuell notwendigen Sanierungsbedarf gut einschätzen können“, so der Immobilienexperte.

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Insbesondere die Nähe zu Frankfurt und die im Vergleich deutlich niedrigeren Kaufpreise machen die Stadt den Angaben zufolge für Investoren interessant. „Während in guten Lagen Offenbachs zwischen dem 13-fachen und 16,5-fachen der Jahresnettokaltmiete gezahlt werden, liegen die Faktoren in guten Lagen Frankfurts zwischen 18,5 und 22,5“, erläuterte von Saucken.

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