Immobiliengeschäfte der Stadt

FDP bringt Posten-Frage ins Parlament

Offenbach - Die FDP-Fraktion will die Zukunft der städtischen Immobiliensparte zum Thema im Stadtparlament machen.

Damit reagieren die Freien Demokraten auf Kritik der Freien Wähler (FW) an der Zusammenlegung der Immobiliengeschäfte der Stadt unter einer Geschäftsführung sowie Überlegungen zur möglicherweise parteipolitisch besetzten Nachfolge für den ausscheidenden GBO-Geschäftsführer Winfried Männche.

In einem Antrag fordert die FDP, die aus ihrer Sicht nachgewiesenen Synergiepotenziale einer Zusammenlegung zu nutzen sowie eine transparente Ausschreibung und eine Besetzung unter fachlichen Kriterien vorzunehmen. Dabei sei eine interne Lösung durchaus denkbar. „Wir wollen insgesamt Personalkosten auf der Führungsebene senken und wünschen, dass die Räder im Stadtkonzern enger ineinandergreifen“, so Fraktionschef Oliver Stirböck.

Kritik äußert Stirböck an den FW. Obwohl als Koalitionspartner von SPD und Grünen für Beschlüsse des Magistrats mitverantwortlich, täten sie so, als hätten sie damit nichts zu tun. Dabei hätten sie bei Zweifeln Beschlüsse in der Koalitionsrunde verhindern können. Der Vorgang zeige erneut „fehlende Professionalität“ der politischen Führung der Stadt. Offenbar sei die Koalition nicht mehr in der Lage, ihre Arbeit gemäß des eigenen Vertrags reibungslos zu organisieren. (mad)

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Rubriklistenbild: © dpa

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