Gefährdete Menschen

Neue Impfstation in Offenbach: Wer sich im Stadthaus impfen lassen darf

An fünf von sieben Tagen dürfen sich Kinder in der Impfstation im Stadthaus Offenbach gegen Corona impfen lassen. (Symbolbild)
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An fünf von sieben Tagen dürfen sich Kinder in der Impfstation im Stadthaus Offenbach gegen Corona impfen lassen. (Symbolbild)

Aufgrund einer gesteigerten Nachfrage an Impfungen baut die Stadt Offenbach ihre Impfkapazitäten aus. Nun wird auch im Stadthaus geimpft. Allerdings dürfen nur bestimmte Menschen das Angebot in Anspruch nehmen.

Offenbach – Spätestens seit der neuen Corona-Variante und der dringenden Empfehlung einer Booster-Impfung steigt die Nachfrage an Corona-Impfstoffen wieder. Einen Termin zu bekommen gestaltet sich vielerorts jedoch schwierig. Darauf hat die Stadt Offenbach nun reagiert und ihre Impfkapazitäten erweitert: Ab Montag (20.12.2021) eröffnet eine Impfstation im Stadthaus. Bereits seit Freitag (18.12.2021) können Termine vereinbar werden – allerdings gilt das Angebot nur für bestimmte Menschen.

Geöffnet hat die Impfstation immer Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr. In diesem Zeitraum können Bürgerinnen und Bürger einen Termin für eine Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung gegen Corona buchen – diese werden immer 14 Tage im Voraus vergeben. Nach der Buchung verschickt die Impfstation eine Bestätigung per Mail. Es dürfen sich jedoch lediglich Impfwillige über 60 Jahre sowie Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren für einen Termin registrieren. „Mit der Öffnung der zweiten Impfstation, mit Terminvergabe und Themenimpftagen, wollen wir ein Angebot schaffen, dass ohne lange Wartezeiten Impfungen für Bevölkerungsgruppen ermöglicht, für die die Impfung besonders wichtig ist oder für Menschen für die es nur ein eingeschränktes Impfangebot gibt.“, betont Offenbachs Bürgermeisterin und Gesundheitsdezernentin Sabine Groß.

Impfstation im Stadthaus Offenbach: Spezieller Impfstoff für Kinder

Viele Ärztinnen und Ärzte und privat betriebene Impfzentren führen bislang keine Impfungen an Kindern durch. Dabei empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) inzwischen eine Corona-Impfung vor allem für Kinder, die Risikofaktoren für einen schweren Corona-Verlauf oder Angehörige mit hohem Risiko haben. Doch auch unabhängig dieser Faktoren spricht nichts gegen eine Impfung von Kindern. Für fünf- bis elfjährige Kinder gibt es einen niedriger dosierten und anders abgefüllten Impfstoff im Vergleich zum gewöhnlichen Biontech-Impfstoff. Hiervon sollen idealerweise zwei Dosen im Abstand von drei bis sechs Wochen verabreicht werden.

Für Menschen über 60, die als besonders gefährdet gelten, bietet die Impfstation in Offenbach zwei spezielle Impftage an: Montags und dienstags wird nur diese Altersgruppe geimpft. Von Mittwoch bis Sonntag sind zusätzlich Kinder dran. Die Station im Stadthaus empfiehlt, immer fünf Minuten vor vereinbartem Termin vor Ort zu sein. Es müssen Impfpass, Ausweis sowie die Krankenkassenkarte vorgelegt werden. Für die Kinderimpfungen müssen zudem alle Sorgeberechtigten per Unterschrift zustimmen. Der Eingang der Impfstation befindet sich in der Berliner Straße 60 rechts von der Drehtür. Impfwillige können einen Termin unter www.offenbach.de/impfanmeldung buchen.

Impfstation im Stadthaus Offenbach: Auch mobile Teams sind unterwegs

Neben der Impfstation im Stadthaus Offenbach sind laut einer Pressemitteilung der Stadt zwei mobile Impfteams in der Stadt unterwegs. Dadurch sollen auch diejenigen Menschen eine Impfung erhalten, die aus gesundheitlichen Gründen kein Impfzentrum aufsuchen können. Auch Alten- und Pflegeheime fahren die mobilen Teams an. (tt)

Auch der Main-Kinzig-Kreis bietet spezielle Impfangebote für Kinder an: Für Fünf- bis Elfjährige können im Rahmen der Impfkampagne „Dein Pflaster“ seit Montag (13.12.2021) Impftermine für verschiedene Standorte vereinbart werden.

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