Initiative gegen jede Art von Lärm

Offenbach - (alk) Der selbstständige Designer Thomas Bode, der in Offenbach wohnt und arbeitet, will einen Beitrag dazu leisten, die Lebensqualität in der Stadt zu verbessern. Ein erster Schritt ist für ihn, vermeidbaren Lärm zu reduzieren. So wünscht er sich etwa einen besonneneren Umgang mit Laubbläsern.

Nach Bodes Wahrnehmung konzentrieren sich viele in der Stadt zu sehr auf Belästigungen durch startende und landende Flugzeuge. Dabei gebe es noch viele andere Lärmquellen, die das Wohlbefinden ebenfalls deutlich einschränkten. Die müssten mit gleichem Nachdruck bekämpft werden, fordert er. Gemeinsam mit Gleichgesinnten will Bode eine Initiative ins Leben rufen, die bei den Verantwortlichen im Rathaus und beim Stadtdienstleister ESO mehr Gehör finde als ein Einzelner. Ein erstes Treffen ist am morgigen Donnerstag ab 17 Uhr in der Gaststätte Carré, Berliner- / Ecke Herrnstraße geplant.

„Parks sollen eigentlich der Erholung dienen, sind aber vor allem während der Vegetationsperiode eher als Maschinenpark wahrzunehmen. Unter anderem Elektrosägen, Trimmer, Rasenmäher, Kompressoren und vor allem Laubbläser erzeugen in Summe gesundheitsgefährdenden Lärm, Abgase und ökologische Schäden.“ Das bemängelt Bode in einem Aufruf, den möglichst viele unterschreiben sollen. Der Einsatz solcher Geräte sei auf das unbedingt Notwendige zu reduzieren. Bode wünscht sich einen aufgeschlossenen Umgang der Stadt mit den Vorschlägen der Bürger. Der PR-Profi ist überzeugt: Das könne „nebenbei die Positionierung Offenbachs als Stadt der frischen Ideen“ befördern.

Kontakt: bode@iconlab.de

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