An Inselspitze soll ein stadtbildprägendes Quartier entstehen

Drei Türme, zentraler Platz und Sandstrand

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Ein Ensemble aus markanten Gebäuden wird ab 2019 an der Hafenspitze erbaut.  

Offenbach - Mit ihrer Zustimmung zu einem Städtebaulichen Vertrag für die Spitze der Hafeninsel hat die Stadtverordnetenversammlung die Grundlage für eines der herausragendsten Bauvorhaben im Hafen geschaffen.

Das Projektteam um die Gustav-Zech-Stiftung (GZS) will auf einer Gesamtfläche von rund 10.000 Quadratmetern ein urbanes Quartier mit stadtbildprägender Silhouette entwickeln und bauen. Die Bietergemeinschaft GZS und Deutsche Wohnwerte ging mit ihrem Entwurf „kap – Inselspitze Hafen Offenbach“ als Siegerin aus einem Investorenauswahlverfahren mit städte- und hochbaulicher Studie hervor, das die Mainviertel Offenbach GmbH ausgelobt und die OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft betreut hatte. Beide Unternehmen gehören zur Stadtwerke-Gruppe.

In Kooperation mit dem Frankfurter Architekturbüro Schneider + Schumacher und dem Landschaftsplaner Ramboll Studio Dreiseitl aus Überlingen soll ein Ensemble aus drei bis zu 75 Meter hohen Baukörpern, einem zentralen Platz und einer schräg abfallenden Liegewiese entstehen, die zum Sandstrand eines Dünenparks überleitet.

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Bis etwa 2022 soll als Abschluss der Hafenbebauung ein Campus entstehen, der neue Arbeitswelten (New Work und Maker Space), Hotel, Fitness und Wellness, Gastronomie, Freizeit und Naherholung verbindet. Der Städtebauliche Vertrag bildet hierfür die rechtliche Grundlage. Etwa 2019 könnte mit dem Bau des Quartiers begonnen werden. Als Bauzeit werden zwei bis drei Jahre veranschlagt. (pso)

Bauprojekte im Hafenviertel: Eine Übersicht in Bildern

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