50 Jahre für die Allgemeinheit

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Präsident Stefan Bonifer (links) und sein Nachfolger, Sekretär Joachim Jungbluth (Mitte) begrüßten im Mariensaal auch den Districtgovernor Christoph de Greiff (links) und die Lions-Senioren Karl Keller (Zweiter von rechts) und Ernst Pausch.

Offenbach - (tk) Dr. Günther Nonnenmacher rannte in seinem Wohnort Offenbach offene Türen ein. In der farbenfroh-neubarocken Kulisse der Marienkirche ließ der FAZ-Herausgeber seinen Festvortrag („Verantwortung und Vertrauen/Die Krise und die Politik“) in die Aufforderung münden, mehr Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.

 Da nickte so mancher Lions-Bruder im Auditorium: Machen wir doch seit jeher getreu unserem Motto „Wir dienen“!

Seine ersten 50 Jahre hatte der Lions Club Offenbach zu feiern. 160 Gäste gratulierten der ältesten Lions-Vereinigung der Stadt zum Jubiläum. Das begann mit der Feier in der Kirche, die als Festgottesdienst gestaltet war; es zelebrierte St. Marien-Pfarrer Hans Blamm und der ehemalige Dekan Hubertus Picard, selbst Mitglied der Geburtstagsvereinigung.

Dr. Günther Nonnenmacher, einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, hielt in der Marienkirche den Festvortrag. 

Grußadressen konnten anschließend beim Umtrunk im Mariensaal angebracht werden. Das nutzte Oberbürgermeister Horst Schneider, der zu weiterem sozialen Engagement ermutigte. Unter anderem haben sich die Lions bisher in Offenbach für eine Schlaganfall-Station am Kettler-Krankenhaus und den-Wiederaufbau des Lilitempels stark gemacht, der Erlös des Weinstands beim Lichterfest dient einem Jugendwettbewerb, gegenwärtig wird auch für die Aufstockung des Klingspormuseums getrommelt. Für die beiden jüngeren Offenbacher Lions Clubs, Lederstadt und Rhein-Main, grüßte Winfried Männche. Dr. Volker Dorsch vertrat den Rotary Club Offenbach, Reinhard Zerge die Lions-Brüder aus dem sächsischen Döbeln, bei deren Gründung die Offenbacher Pate gestanden hatten. Abends ließ man sich ein edles Menü im Kempinski Gravenbruch servieren. Unter den 120 Gästen war dann sozusagen als Abgesandter der Landesregierung mit Staatsminister Stefan Grüttner ein prominentes Mitglied des Lions Clubs Offenbach dabei.

Joachim Weipert, seit 35 Jahren dabei, blickte auf die Geschichte des Clubs zurück und ging auf internationale Verbindungen ein - die Partnerschaft mit dem Club in Brescia etwa oder mit dem japanischen Kawagoe.

Für Präsident Stefan Bonifer war die Jubiläums-Begrüßung letzte offizielle Handlung in dieser Funktion. Turnusgemäß räumt er in dieser Woche seinen Stuhl. Neuer Präsident wird, wie es Lions-Tradition ist, Sekretär Joachim Jungbluth.

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