Veränderter Kaiserlei-Plan

Januar 2015 startet Kreisel-Umbau

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Offenbach - Frankfurt und Offenbach können miteinander. Das beweist seit 1999 der Rahmenplan zur gemeinsamen Entwicklung des Kaiserleigebiets.

Der ist nun – unisono von Offenbacher Oberbürgermeister Horst Schneider und Frankfurts Bürgermeister Olaf Cunitz gefeiert – als „Fortschreibung 2013“ zwischenzeitlichen Entwicklungen angepasst.

Beide Planungsdezernenten bezeichnen die mehr als 40 Hektar große Fläche zwischen beiden Städten als „wichtigen Impulsgeber für die Wirtschaft im Osten Frankfurts“. Betont wird die unmittelbare Nachbarschaft der Europäischen Zentralbank jenseits des Mains.

Wichtiger Bestandteil des Plans ist der von Bund, Land und Stadt Frankfurt bezahlte Umbau des gegenwärtigen Kreisels in ein Kreuzungssystem. Gestern wurden Daten genannt: Baubeginn soll im Januar 2015 sein, Fertigstellung im Dezember 2017. Offenbach gewinnt vermarktbare Fläche. Wesentliche Änderung im Rahmenplan: Die vorgesehene Bebauung zu Wohnzwecken ist gestorben. OB Schneider sagte, das habe er sowieso nie für eine gute Idee gehalten. Jetzt schafft der Flughafen Fakten: Im Kaiserlei unter der Einflugschneise greift die Siedlungsbeschränkung. Schwerpunkt ist nun also Gewerbeansiedlung.

Der Vertrag enthält indes auch Offenbacher Zusagen für die Frankfurter: Sollten die sich bis Ende 2014 entschließen, im Kaiserlei eine Mehrzweckhalle zu bauen, dürfen sie 10 000 Quadratmeter verwerten, die bislang auf Offenbacher Gemarkung liegen.

Verkehrschaos am Kaiserlei 2011

Verkehrschaos am Kaiserlei

tk

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