Jede Menge Schul-Arbeiten

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Die Stadt investiert in die Bildung: Fenster und Fassaden sanieren Firmen an der gut verpackten Schillerschule. Auch ein satter Pinselstrich ist gefragt: Malerarbeiten am Altbau der Leibnizschule.

Offenbach ‐  An der Grundschule Buchhügel bündelt man kommunale und Fördermittel. Während ein Neubau (1200 m² Nutzfläche) entsteht, wird parallel das bestehende Gebäude saniert. Von Martin Kuhn

Die 400 Grundschüler ziehen ab Montag in eine Containerschule. Bewusst hat die Stadt zur Pressekonferenz in die Container gebeten. Schulleiterin Birgitt Stolz, die koordiniert, einräumt und wahrscheinlich auch putzt, sagt: „Ich habe es mir viel schlimmer vorgestellt.“

Das stimmt. Die weiß lackierten Container sind miteinander verbunden, mit Kunststoffboden ausgelegt und Holztreppen versehen; sie wirken hell und freundlich, Sanitäranlagen sind obligatorisch. „Mit früheren Containern ist das nicht vergleichbar. Das ist ein ganz anderer Standard“, sagt Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß. Der hat seinen Preis. Etwa 380 000 Euro kosten Aufbau und Miete, rechnet Projektleiter Werner Bühlen, von der Entwicklung, Erschließung und Gebäudemanagement GmbH, vor. Wie bereits angedeutet: Im 250 Millionen Euro schweren Schulbau- und Sanierungsprogramm der Stadt wäre die Buchhügelschule erst später an der Reihe gewesen: 2014.

Auf der Zeitschiene ist sie nach vorn gerückt, „weil hier engagiert und mutig mit der Ganztagssschule gestartet wurde – ohne die räumlichen Gegebenheiten.“

Lernen in Bruchbuden? Das war gestern. Die Stadt Offenbach erweitert und saniert ihre Schulen für Millionen-Beträge. Auch Fachräume sind demnächst auf dem pädagogisch aktuellen Stand.

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