Jugendliche an die Macht?

Offenbach ‐ Es passt zum Weltkindertag. Im Rathaus sollen sich Verwaltungsmitarbeiter künftig mehr für die Interessen von Kindern und Jugendlichen engagieren. Das Ziel ist ehrgeizig... Von Denis Düttmann

Das Kinder- und Jugendparlament hat in jedem Dezernat einen Ansprechpartner, der sich speziell um die Bedürfnisse der jungen Offenbacher kümmert. Einem Antrag des Jugendparlaments haben die Stadtverordneten bereits zugestimmt. Auf der zweiten Jugendkonferenz „of-mytown“ in der Albert-Schweitzer-Schule stellten sich die Kinder- und Jugendbeauftragten den Nachwuchsparlamentariern vor und diskutierten mit ihnen, wie eine Zusammenarbeit konkret aussehen könnte.

„Wenn das System der Kinder- und Jugendbeauftragten von Anfang an wirkungsvoll und verbindlich eingerichtet wird, dann sind wir unserem Ziel - mehr Mitsprache und echte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen – schon ein großes Stück näher“, sagt Bürgermeister Birgit Simon.

Umfragen unter Kindern und Jugendlichen

KJP-Vorstand Dominik Imerej hält es für einen Fortschritt, dass es in der Verwaltung überhaupt jemand gibt, der sich speziell um die Anliegen von Kindern und Jugendlichen kümmert: „Die Beauftragen sollten auch aktiv auf uns zukommen, wenn in ihren Bereichen Entscheidungen anstehen, die uns betreffen.“ Das KJP könnte Umfragen unter Kindern und Jugendlichen organisieren und den Dezernaten zuarbeiten.

Rubriklistenbild: © Georg

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare