Kaffeefahrt trotz gerissener Frontscheibe

Offenbach/Neu-Isenburg (mbr) - Bußgeldbescheide über 270 und 540 Euro sowie drei und noch mal sechs Punkte im Verkehrszentralregister kommen nun auf eine 45-jährige Busfahrerin zu.

Sie war am Dienstag in Offenbach und am Mittwoch in Neu-Isenburg von Polizisten kontrolliert worden. Der Omnibus eines Busunternehmers aus Gelsenkirchen stand um 7 Uhr am Hauptbahnhof Offenbach. Trotz einer gerissenen Frontscheibe sollte eine Kaffeefahrt mit Gästen in den Odenwald starten. Polizisten der Verkehrsüberwachung untersagten dies jedoch - bis zur Beseitigung der Mängel.

Teilnehmer mit Bargeldgewinnen gelockt

Keine 24 Stunden später stand derselbe Omnibus in Neu-Isenburg, um Fahrgäste für eine „virtuelle Schifffahrt durch den Odenwald“ aufzunehmen. Gelockt wurden die Teilnehmer damit, dass sie angebliche Bargeldgewinne sowie diverse Extra-Geschenke erhalten würden.

Die durch Steinschlag defekte Frontscheibe am Bus war noch nicht ausgewechselt worden. Jetzt erfolgte durch Polizeibeamte die vorübergehende Stilllegung des Gefährts. In beiden Fällen waren Kriminalbeamte aus Offenbach zugegen, um die Insassen über Sinn und Zweck von Kaffeefahrten zu informieren beziehungsweise zu warnen.

Rubriklistenbild: © Pixelio

Kommentare