Offenbach und Frankfurt beim Kaiserlei einig

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Im Zuge des EZB-Neubaus ist Mainbrücke Ost geplant, die den Frankfurter Osthafen mit der südlichen Mainseite verbindet (oberer Bildrand). Diese schleust den Frankfurter Verkehr ins Kaiserlei-Gebiet. Binnen drei Jahren soll der Kreisel in eine Kreuzung umgebaut werden.

Offenbach (fp/baw) - Offenbach kann mit Frankfurter Hilfe das 30-Millionen-Projekt Kaiserlei angehen. Die beiden Nachbarstädte sind sich in der Streitfrage endlich einig.

Wie aus Verhandlungskreisen durchsickerte, sind die Gespräche über Grundstückstausch und -verkauf im gemeinsamen Grenzgebiet zu beidseitiger Zufriedenheit abgeschlossen worden. Der Kaiserleikreisel soll binnen drei Jahren in eine Kreuzung umgebaut werden.

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Diese kann dann auch den zusätzlichen Verkehr aus Frankfurt aufnehmen, den die an der Europäischen Zentralbank geplante Mainbrücke Ost ins Kaiserlei-Gebiet schleust. Mit der Einigung ist Offenbachs Widerspruch gegen den Brückenbau obsolet.

Mehr zu der aufrichtigen Hassliebe der beiden Nachbarstädte lesen Sie hier: Die besondere Beziehung zwischen Frankfurt und Offenbach

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