Kampfmittelräumung an der Beethovenschule

Die CDU hat einen Verdacht

Offenbach - Die CDU kritisiert das städtische Vorgehen bei der Kampfmittelräumung an der Beethovenschule.

Als „vorgeschobene Gründe“ bezeichnet Stadtverordneter Michael Weiland die Aussage von Oberbürgermeister Horst Schneider, die Räumung verzögere sich, weil die Kosten zu niedrig angesetzt und noch nicht im Haushalt verankert seien und die Genehmigung der Aufsichtsbehörde noch nicht vorliege.

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Bei der Gesamtbeurteilung müsse daran erinnert werden, dass der OB das Grundstück habe verkaufen wollen. Wenn man dies wisse, dränge sich der Verdacht auf, er produziere die Verhinderungsgründe selbst, so Weiland. „Hätte sich Horst Schneider an die Beschlüsse gehalten, wäre es zunächst seine Pflicht gewesen, die exakten Kosten zu ermitteln und in den Haushalt einzustellen.“ Bemerkenswert sei, dass ausgerechnet mit dem Areal, das der OB und Teile der SPD verkaufen wollten, ein Aufwand betrieben werde wie sonst mit keinem anderen Grundstück der Stadt.

mad

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