Der Kandidat ist weiter

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Als Anerkennung für die vielfältigen Aktivitäten der Offenbacher betrachtet OB Horst Schneider (rechts) das Weiterkommen in die zweite Runde. Er und Sportamtsleiter Jürgen Weil nahmen die Kandidatenstadt-Urkunde von Caroline Scholl (PR-Agentur von Coca-Cola) entgegen.

Offenbach (op) - Die Stadt ist im bundesweiten Wettbewerb um den Titel „Deutschlands aktivste Stadt 2013“ weiterhin im Rennen. Eine Jury wählte Offenbach gemeinsam mit 22 Kommunen in die zweite Runde des Wettbewerbs.

Ausschlaggebende Kriterien für das bisherige Weiterkommen waren das herausragende sportliche Engagement der Stadt und ihrer Vereine. Zu nennen sind die Sportstätten sowie die Zahl der Übungsleiterleiter und Mitglieder in Sportvereinen. In den Bewerbungsunterlagen mussten zusätzlich drei besondere Projekte beschrieben werden.

„Wir haben uns mit den Projekten ,Sport und Krebs’, einem Film über die Sportstadt Offenbach sowie dem Familienfest ,Runter vom Sofa – raus aus dem Haus’ beworben“, berichtet Sportamtsleiter Jürgen Weil. Letzteres fand am vergangenen Wochenende zum zweiten Mal im Sportzentrum Wiener Ring statt und wird vom städtischen Sportamt organisiert. „Der Kreis Offenbach und der Sportkreis Offenbach sowie viele Vereine aus Stadt und Kreis unterstützen das Sportfest“, lobt Weil.

Das Projekt „Sport und Krebs“ basiert auf wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass Sport das Krebsrisiko halbieren kann. Die Aktion „1000 mutige Männer für Offenbach“ – eine von vielen – sucht Einwohner, die zur Darmuntersuchung gehen; am 7. Oktober wird am Bürgeler Mainufer bei einer Regatta gegen den Krebs gerudert. Sie wird vom Wassersportverein Bürgel veranstaltet. Zudem bilden Offenbacher Vereine derzeit Übungsleiterinnen speziell für die Krebsnachsorge durch Sport und Bewegung aus.

Offenbacher Bürger sind nun gefragt

Der Film über die Sportstadt Offenbach zeigt Szenen von vielen Veranstaltungen vergangener Jahre. Zu sehen sind unter anderem Judokämpfe, Stadtmeisterschaften im Fußball, der City-Lauf, Fechten, der OFC, die Sportgala, die Hessischen Beachvolleyballmeisterschaften sowie der Schüler-Triathlon und die Ruderregatta.

In der zweiten Phase des Wettbewerbs sind die Offenbacher selbst gefragt. So gilt es, private und bürgerschaftliche Initiativen zur Teilnahme am Wettbewerb zu aktivieren. Gesucht werden Teams, Treffs, Interessengruppen oder Vereine, die sich für mehr Bewegung in ihrer Stadt einsetzen. Je nach Einwohnerzahl muss jede Kandidatenstadt eine festgelegte Zahl an qualitativ hochwertigen Initiativen einreichen. Für Offenbach werden mindestens 30 Initiativen gefordert, die bis zum 30. September angemeldet sein müssen, um in die Endrunde zu kommen.

Oberbürgermeister Horst Schneider, Sportkreisvorsitzender Peter Dinkel und Sportamtsleiter Jürgen Weil bitten deshalb Interessenten, ihre sportlichen Ideen, egal ob bereits ausgeführt oder in Planung, per E-Mail an sportamt@offenbach.de zu mailen. Telefonische Ansprechpartnerin beim Sportamt ist Petra Schlachter, s 069/8065-2636.

Mit Offenbach bewirbt sich aus der Region auch Neu-Isenburg um den Titel.

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