Viruserkrankung geht um

Kaninchen in Gefahr

Offenbach - Halter von Hauskaninchen sollten ihre Tiere schützen: Es besteht verstärkt die Gefahr, dass sie sich mit Myxomatose infizieren. Die Offenbacher Tierärztin Christine Stutte befürchtet, dass es einen aktuellen „Krankheitssprung“ gibt.

In der Praxis Stutte und Bergmann an der Rowentastraße sind in der laufenden Woche drei Fälle aufgeschlagen. „Fünf Jahre lang hatten wir nichts“, sagt die Veterinärmedizinerin. Myxomatose ist eine Viruserkrankung, die in Schüben häufig im Spätsommer auftritt. Befallen werden fast ausschließlich Wild- und Hauskaninchen, Feldhasen scheinen immun. Kaninchen mit Myxomatose bekommen dicke Augen, Ohren, Nasen und Geschlechtsteile.

Rechtzeitige Impfung beugt vor, Christine Stutte empfiehlt Haltern, im Impfpass ihres Tiers nachzuschauen. Da die zu 90 Prozent tödlich verlaufende Infektion von Fliegen übertragen wird, sollten die Kaninchen derzeit besser nicht ins Freie gelassen werden. Sinnvoll ist auch, am Gehege Fliegengitter anzubringen.

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tk

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