Der Kapitän kehrt zurück

Hausbootbesitzer sichert Papiere von gesunkenem Schiff

Das Wasser hat den unteren Teil des Boots komplett geflutet.
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Das Wasser hat den unteren Teil des Boots komplett geflutet.

Offenbach/Frankfurt - Vergangene Woche ist das Hausboot von Richard Kling gesunken. Heute versuchte er zu retten, was noch zu retten ist.

Die „Maan Queen“ war sein Lebenswerk. In jahrelanger Arbeit baut der 58-Jährige sich sein eigenes kleines Reich auf. Küche, Esszimmer, sogar einen Kamin gibt es auf dem 20-Tonner. Wegen des Hochwassers will Kling die „Maan Queen“ in den Offenbacher Osthafen bringen. Auf dem Weg hört er einen dumpfen Knall und das Boot beginnt zu sinken – Ursache unklar.

Heute bringt er neben Papieren auch Benzinkanister von Bord und dreht die Lithium-Akkus ab. „Die Gefahr einer Explosion oder Umweltverschmutzung ist also nicht mehr gegeben“, sagt seine Tochter Lisa Katharina Kling. In der kommenden Woche soll das Schiff geborgen werden. Kostenpunkt: bis zu 50.000 Euro. Damit er nicht auf dem Betrag sitzen bleibt, hat seine Familie eine Spendenaktion ins Leben gerufen. (eps)

Hausboot versinkt im Main: Kapitän vor Bergung an Bord

Hausboot versinkt im Main bei Frankfurt: Kapitän vor Bergung an Board - Bilder
Hausboot versinkt im Main bei Frankfurt: Kapitän vor Bergung an Board - Bilder
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