Kein Geld für Mitarbeiter von Fredenhagen

Offenbach - (ku) Verärgert hat sich der Betriebsrat des insolventen Anlagenbauers Fredenhagen in Offenbach über Insolvenzverwalter Uwe Kuhmann gezeigt. „Wir sind sehr unzufrieden“, sagte die Vorsitzende der Arbeitnehmervertretung, Heike Skrzipczyk, gestern unserer Zeitung.

Ich habe ihm vorgeworfen, dass er unprofessionell arbeitet.“ Am 1. September sei das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Doch bis Mittwoch vergangener Woche sei noch kein Antrag auf Insolvenzgeld gestellt worden. Für Juni, Juli und September hätten die Mitarbeiter keinen Lohn erhalten. Kuhmann macht für die Verzögerung die Personalabteilung von Fredenhagen verantwortlich.

Skrzipczyk erklärte weiter, dass die Mitarbeiter für zwei Monate in eine Transfergesellschaft gehen können, bevor sie sich arbeitslos melden. Bis morgen müssten sie sich entscheiden, ob sie einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, um wechseln zu können. Sonst würden sie am Ende des Monats freigestellt. Kuhmann spricht von einer sozialverträglichen Lösung, die den Betroffenen die Möglichkeit zur Qualifizierung und Fortbildung eröffnet.

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