Keine Chance für die alte Klein-Tribüne

Offenbach ‐ 20 Fanclubs der Offenbacher Kickers haben in einem Offenen Brief an die Verantwortlichen ihre Forderungen für den Stadioneubau formuliert: entweder Erhalt ihrer geliebten Waldemar-Klein-Stehtribüne oder im Fall eines Abrisses eine neue Gegengerade mit mindestens 10.000 Stehplätzen. Von Thomas Kirstein

In einer gemeinsamen Antwort reagieren OFC-Vizepräsident Thomas Kalt und Stadtwerke-Chef Peter Walther, dessen Stadiongesellschaft Bieberer Berg mit dem Neubau betraut ist: Die Anliegen der Fans, über deren Gedanken man sich sehr freue, hätten bei allen Überlegungen zur Planung eine große Rolle gespielt, heißt es. Alle sinnvollen- und machbaren Wünsche der Fans seien ins Ausschreibungsverfahren integriert worden.

Kalt und Walther versichern den treuen Anhängern: „Dementsprechend werdet ihr mit dem Ergebnis der Auswahl, über das wir schnellstmöglich, spätestens Anfang Januar 2011 ausführlich berichten, sehr zufrieden sein! Es wird ein Stadion in Offenbach gebaut, das dem Charakter des Vereins, seiner Fans und der Stadt absolut gerecht wird.“

Allerdings sei der Wunsch nach Erhalt der alten Waldemar-Klein-Tribüne nicht zu erfüllen. Das sei wegen der mittelfristigen Auflagen besonders für Flucht- und Rettungswege wirtschaftlich nicht vertretbar.

Über die Anzahl der künftigen Stehplätze machen Kalt und Walther keine Angaben. Sie kündigen jedoch eine Informationsveranstaltung an, die nach Vorstellung des Stadionmodells einberufen werde.

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