Massenhaft Anfragen zur Kfz-Steuer

Bis zum Frühjahr in Geduld üben

Offenbach/Darmstadt - Wer Fragen zu seiner Kraftfahrzeugsteuer hat, muss sich seit April an den Zoll wenden. Und seither trudeln beim Hauptzollamt in Darmstadt, das unter anderem für Stadt und Kreis Offenbach zuständig ist, zahllose Gesuche ein.

„Es ist ein arbeitsintensives Massengeschäft“, sagt Pressesprecherin Kerstin Jung. Erschwerend hinzu kommt, dass eine Umstellung der Software zu Übertragungsfehlern geführt hatte (wir berichteten). Jung geht inzwischen davon aus, dass die Misere noch bis zum Frühjahr anhalten wird. Derweil müssten sich Autofahrer noch in Geduld üben, etwa wenn es um die Rückerstattung von Steuern bei stillgelegten Fahrzeugen geht.

Seit das Hauptzollamt die Zuständigkeit für die Kfz-Steuer vom Finanzamt übernommen hat, stieg die Zahl der Beschäftigten in Darmstadt zwar um 30 auf 430 an. Trotzdem sind die Zöllner stark belastet, da sie mit einer regelrechten Flut an Kundenanfragen zu kämpfen haben; vor allem mit Mails und Anrufen. Meist wollen die Steuerzahler wissen, wann Geld abgebucht oder gutgeschrieben wird, erläutert Jung. Manchmal gehe es auch nur darum, welcher Betrag überwiesen werden muss.

Autobesitzer, die nicht per Lastschriftverfahren zahlen, erhalten keine Zahlungserinnerungen mehr, sondern müssen die Steuer ans Konto des Hauptzollamts überweisen. Die Zöllner empfehlen daher, einen Dauerauftrag einzurichten oder per Lastschrift zu zahlen sowie Steuerbescheid und Kontoauszüge sicherheitshalber noch einmal zu überprüfen.

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cz

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