Kickers-Fans wollen ihre Waldemar-Klein-Tribüne behalten

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Der Protestmarsch der Kickers-Fans.

Erst der Protest vor dem Rathaus, dann der Marsch zum Bieberer Berg, zum Finale der Sieg gegen VfB Stuttgart. Für gut 350 Anhänger des Offenbacher Fußball Clubs war’s ein langer Tag. Von Martin Kuhn

Die Botschaft an die Verantwortlichen von Stadt und Stadiongesellschaft Bieberer Berg (SBB), per Banner durch die Stadt getragen und im Stadion demonstrativ an der Nordtribüne platziert: „Wir wollen den Namen unseres Ehrenpräsidenten nicht dem Kommerz opfern. “ Aufgerufen zu der Demonstration hatte die Fanvereinigung „Block Zwo“.

Bilder vom Spiel gegen VfB Stuttgart II

Kickers gewinnen gegen VfB II

Auslöser für die Demonstration waren Äußerungen von Oberbürgermeister Horst Schneider, man müsse über einen Verkauf der Namensrechte für die Stehtribüne im neuen „Sparda-Bank-Hessen-Stadion“ nachdenken, um Einnahmen zu erzielen. Der Verwaltungschef möchte das Andenken an das legendäre Kickers-Urgestein Klein anders bewahren: Vorgesehen ist, den Platz vor dem Stadion in Waldemar-Klein-Platz umzubenennen. Diese Idee der Jungen Union hat Schneider aufgegriffen und in der Stadtverwaltung auf den Weg gebracht. Der OFC würde damit künftig offiziell am Waldemar-Klein-Platz statt an der Bieberer Straße residieren. Ob diese Idee die rot-weiße Anhängerschaft besänftigt, bleibt abzuwarten.

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