Wo Kinderbücher auf Kinder treffen

Offenbach (ale) ‐ Fantasievoll und farbenfroh sind die rund 500 Kinderbücher, die im Klingspormuseum noch bis zum 13. Februar zu sehen sind. Nun haben Offenbacher Schüler sie unter die Lupe genommen:

Ende November war die Ausstellung eröffnet worden - trotz Umbauarbeiten im Haus an der Herrnstraße 80. Seit der Eröffnung haben nicht nur zahlreiche Erwachsene die Ausstellung besucht - auch viele Schulklassen haben im Klingspormuseum vorbei geschaut.

Weitere Infos und Öffnungszeiten finden Sie auf der Internetseite des Klingspormuseums.

Seit 15 Jahren organisiert Elke Rauer die Präsentation und ist immer wieder fasziniert vom Einfallsreichtum der Illustratoren und Autoren. Ob es sich um 100 Meisterwerke der Weltliteratur handelt, die in ganzen acht Bildern in Comicform dargestellt werden (darunter „Der Name der Rose“ von Umberto Eco) oder um die tollen Popup-Bücher von Dinosauriern oder dem Gruselhaus.

Trennung, Tod und Pupsen

Schon die Titel machen Spaß. „Mammuts, Monster, Marsmenschen und meine kleine Schwester“, das klingt wirklich viel versprechend. Auf der anderen Ecke des Tisches lockt das Werk „Wie man seine Eltern erzieht – Mein Katastrophen-Tagebuch“. Ob es ums Philosophieren mit neugierigen Kindern geht, um Probleme wie Trennung der Eltern oder Omas Tod: Es gibt kein Thema, das es nicht gibt. Auch mit dem Pupsen beschäftigen sich die Kinderbuchmacher.

Eine Sonderschau ist dem Thema Märchen und Märchenillustration gewidmet. Sie zeigt Zeichnungen unter anderem von Werner Klemke und Gerhard Oberländer sowie die reizvollen Unikatbücher von Marianne Vogel.

Rubriklistenbild: © op-online.de

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