Test der Kino-Kette

Cinemaxx: Eintritt ab heute günstiger

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Ob die testweise Preissenkung für Kinotickets einen Besuchersturm auf das Cinemaxx an der Berliner Straße 210 zur Folge hat, wird sich zeigen.

Offenbach - Ab heute wird der Kinoeintritt im Cinemaxx an der Berliner Straße 210 günstiger. In der 2D-Version sind sämtliche Filme jetzt für 5,99 Euro zu sehen. Das gilt dem Betreiber zufolge auch am Wochenende.

Dabei handelt es sich um einen Testballon, mit dem die Inhaber der bundesweiten Kino-Kette prüfen wollen, ob sich durch Preissenkungen mehr Zuschauer in die Säle locken lassen. Um eine Antwort darauf zu finden, führen sie an drei ausgewählten Standorten – in Halle, Offenbach und Wolfsburg – das Preismodell „5,99 Euro - Jeden Tag, jeder Film“ ein.
„Wir wollen den Markt und seine Dynamiken in Deutschland besser verstehen und uns nicht auf Hypothesen und Meinungen stützen“, sagt Geschäftsführer Carsten Horn, „denn nur so gelingt es, aktiv Kino der Zukunft zu gestalten.“ Horn will diejenigen ansprechen, die sonst daheim auf dem Sofa sitzen und sie „mit einem besonders attraktiven Preismodell nachhaltig verstärkt für das Medium Kino zu begeistern“.

Vue International, die britische Muttergesellschaft, konnte laut einer Mitteilung von Cinemaxx im britischen und irischen Markt mit einem ähnlichen Preistest positive Besucher- und Ticketumsatzsteigerungen erzielen. In allen Marktgebieten sei eine Erhöhung der Besucherreichweite und damit ganzheitliches Marktwachstum geschaffen worden, heißt es. Ob das auch in Offenbach funktioniert, wird sich jetzt zeigen.

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3D-Vorstellungen sowie das VIP-Sitz-Upgrade kosten im neuen Modell einen Aufpreis von jeweils drei Euro. Preise für Sondervorstellungen wie zum Beispiel aus den Reihen Spotlight, Männerabend oder Ladies Night sowie für Opern- oder Konzertübertragungen können abweichen. Der Preis ist nicht mit weiteren Rabattaktionen kombinierbar.

„Wir freuen uns sehr, allen Offenbachern ab sofort Cinemaxx-Premium-Kinoqualität zum sensationellen Preis präsentieren zu können“, formuliert es Theaterleiter Lars Roland. Ob die Strategie hier aufgeht, werden die Ketten-Inhaber nun ganz genau beobachten. (mei)

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