Mehr Umsatz

Weniger Schulden im Klinikum

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Offenbach - Zwei Jahre nach der Übernahme durch einen privaten Betreiber sieht sich das Klinikum Offenbach weiter auf dem Weg der finanziellen Genesung.

Das Haus habe im vergangenen Jahr mehr Umsatz und weniger Defizit gemacht, sagte Geschäftsführer Sascha John heute. Das Minus bezifferte er auf 5,5 Millionen Euro. 2013 waren es noch 24 Millionen Euro. Im laufenden Geschäftsjahr peilt das zum Sana Konzern gehörende Krankenhaus John zufolge eine "schwarze Null an". Ein Grund für die verbesserten Zahlen seien gestiegene Patientenzahlen. Außerdem wurde gespart und der Servicebereich umstrukturiert. Rund 100 Mitarbeiter wechselten deshalb in eine Transfergesellschaft. Wie viele von ihnen in neue Stellen vermittelt werden können, steht stehe noch nicht fest.

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Sana hatte das tief in den roten Zahlen steckende 926-Betten-Haus im Frühjahr 2013 von der Stadt Offenbach übernommen. Der Kaufpreis betrug einen symbolischen Euro. Seit der Übernahme investierte der Konzern nach eigenen Angaben rund 20 Millionen Euro in die erst 2010 neu gebaute Klinik. Dort arbeiten rund 2000 Menschen, mehr als 100.000 Patienten werden dort jedes Jahr behandelt. (dpa)

Demo der Klinikmitarbeiter

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