Dr. Ralf Paland neuer Geschäftsführer

Aus Hameln an den Main: Sana ergänzt Klinik-Spitze

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Dr. Ralf Paland wird neuer Geschäftsführer des Klinikums.

Offenbach -Nach den lobenden Worten beim Übergang des städtischen Klinikums in die privaten Hände des Sana-Konzerns waren Beobachter von einer etwas längeren Zusammenarbeit ausgegangen.

Dann trennten sich überraschend die Wege von Sana-Klinikum und der aus Berlin stammenden Geschäftsführerin Franziska Mecke-Bilz. Gut vier Wochen später folgt ihr Dr. Ralf Paland. Er wird neuer Geschäftsführer des Offenbacher Klinikums.

Darauf verständigten sich die Klinik-Gesellschafter – die Sana Kliniken AG und die Stadt Offenbach – am Montag. Dr. Paland war zuletzt Geschäftsführer des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont. Sana-Vorstand Thomas Lemke sagte, mit Dr. Paland habe man einen erfahrenen Manager für diese Aufgabe gewinnen können. Der 47-Jährige soll neben Dr. Jens Schick die Integration des Klinikums in den Konzern „konzeptionell begleiten“. Paland tritt die Stelle Anfang Oktober an.

Erfahrener Geschäftsführer

Der Neuzugang ist studierter Wirtschaftswissenschaftler und seit 2004 bei den Sana Kliniken. Dort war er zunächst als Leiter der Unternehmensentwicklung tätig, ehe er 2009 als Geschäftsführer nach Hameln-Pyrmont berufen wurde, das mit gut 420 Betten wesentlich kleiner ist als das Haus am Starkenburgring.

In Niedersachsen steuerte er unter anderem die Zentralisierung verschiedener Standorte und koordinierte Aufbau und Erweiterung von medizinischen Fachabteilungen in den ehemaligen Gesundheitseinrichtungen des Kreises Hameln-Pyrmont.

Er sei ein erfahrener Geschäftsführer, der um die Herausforderungen seiner neuen Aufgabe wisse und dafür Erfahrung, Durchsetzungsstärke und Verständnis mitbringe. Paland freut sich auf seine neue Aufgabe: „Das Klinikum hat großes Potenzial, das in vielen Bereichen bereits sichtbar ist, in anderen dagegen erst noch gehoben werden muss. Gemeinsam mit allen Beteiligten in Medizin, Pflege und Verwaltung wird es gelingen, das Haus mit seinen Mitarbeitern und Möglichkeiten auf die Erfolgsspur zurück zu bringen.“

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Dr. Schick betonte, mit Dr. Paland etabliere man eine weitere erfahrene Kraft bei Neustrukturierung und -positionierung des Klinikums. Nachdem wichtige Weichen bereits gestellt worden seien beziehungsweise zeitnah erfolgten, müssten dann wichtige Entscheidungen „engmaschig vorangetrieben“ werden – etwa zum Abriss des Bettenhauses oder zur medizinischen Ausrichtung des Klinikums. Eine frühere Berufung Palands sei vor dem Hintergrund eines reibungslosen Übergangs in Hameln leider nicht möglich gewesen, heißt es in einer Mitteilung.

(mk)

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