Koalition einigt sich

Offenbach (tk) - Die Offenbacher Koalition aus SPD, Grünen und FDP hat sich nach intensiven und konträren Debatten auf die Verwendung von elf Millionen Euro geeinigt, die der Stadt aus dem Konjunkturprogramm des Landes zustehen.

Einen Kompromiss fanden die Partner in der umstrittensten Frage: Demnach wird es insgesamt zehn städtische Millionen aus dem laufenden Haushalt für Um- oder Neubau eines Fußballstadions geben, wenn ein tragfähiges Konzept vorliegt und in Aussicht gestellte Zuschüsse des Landes tatsächlich fließen. Dafür werden andere Projekte zurückstellt, etwa der Umbau des Marktplatzes. Die elf Landes-Millionen fließen in den Neubau von Kindertagesstätten, ins Waldschwimmbad Rosenhöhe, in eine neue Sporthalle für den Stadtteil Bürgel sowie in die Umgestaltung des Wilhelmsplatzes. Den übernimmt die Stadt mangels eines privaten Investors jetzt selbst.

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