KOMM und Ringcenter feiern

Roten Teppich ausgerollt

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Mit verlockenden Angeboten und Aktionen anlässlich seines fünfjährigen Bestehens zog das KOMM-Center am verkaufsoffenen Feiertag die Massen an.  

Offenbach - Zwei Einkaufszentren haben am Feiertag ihre Kundschaft mit Jubiläumsangeboten in die Geschäfte gelockt. Davon profitierte auch die übrige Geschäftswelt, die ihre Läden öffnete. Die Innenstadt war voll. Von Harald H. Richter 

Musik liegt in der Luft, so schallt in bester Feiertagsatmosphäre „Happy Birthday“ und „Celebration“ durchs ganze Haus. Treffender hätte die Miss Fizz Band den Anlass nicht besingen können, weshalb das KOMM-Center sich seinen Kunden so beschwingt präsentiert. Das fünfjährige Bestehen nimmt das Management um Frank Middendorf zum Anlass, mit einer Festwoche der Kundschaft danke zu sagen und sie mit Unterhaltungsprogramm zu überraschen – von der Kindertanzshow bis zum Spielmannszug-Auftritt. Darüber hinaus sorgen Aktionen und Geschenke bei Besuchern für zufriedene Gesichter – erst recht am Tag der Deutschen Einheit, an dem die ganze Familie auf Schnäppchenjagd geht.

Behilflich ist dabei auf der Bühne im Foyer FFH-Radiomoderatorin Evren Gezer. Die bekennende Offenbacherin bringt während mehrerer Spielrunden Einkaufsgutscheine unter die Leute und lässt keinen Zweifel aufkommen, dass sich ein ausgedehnter Bummel durchs Haus lohnt: „Es erwarten euch tolle Angebote!“

Viele Attraktionen für die jungen Besucher

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Doch auch auf dem Aliceplatz ist einiges los, wo bereits seit Donnerstag der herbstliche Handwerkermarkt aufgebaut ist. Zwischen Imbiss- und Erfrischungsständen finden sich Korbmacherwaren und Gartenkeramik. Michael Muckel ist zum ersen Mal in Offenbach vertreten und zeigt filigrane Holzarbeiten. Neugierige können ihm beim Anfertigen über die Schulter schauen. Der Rheinländer, nahe der niederländischen Grenze im Kreis Heinsberg daheim, beherrscht die Kunst der Laubsägearbeit und bedient sich mehrfach übereinander gelegter Hölzer. „Mitunter sitze ich mehrere Stunden an einem Motiv, je nach Größe und Detailausprägung“, beschreibt er seine Arbeit, die dem Kupfersägen ähnelt.

Die jüngsten Besucher haben inmitten des Marktgeschehens ganz andere Attraktionen ausgemacht, zu denen es sie hindrängt. Beim Crazy Jump ist erst einmal Anstehen das Gebot des Augenblicks, bis beim Trampolin ein Gummiseil frei wird zum Auf- und Abspringen. Der sechsjährige André indes fiebert dem Moment entgegen, da er bei der Anlage gegenüber in einen der zwei Meter großen, wasserdichten Bälle hineinklettern kann, der mit Luft befüllt und in ein Bassin gelassen wird. Das Crazy Water Walk genannte Vergnügen für Kinder verspricht ausgelassenen Zeitvertreib im Pool, ohne nass zu werden. Wieder an Land, kann der Dreikäsehoch seinem Papa gar nicht wortreich genug erklären, wie viel Spaß ihm das Ganze gemacht hat. Gegen Abend machen sich Tom Jets „Billy & The Fendermen“ bereit, um das Publikum mit Goodies, Classic Rock und Rock’n’Roll zu unterhalten.

Bilder von den Veranstaltungen

Ringcenter und KOMM feiern Geburtstag

Etwas abseits des Trubels, an der Kleinen Marktstraße 7, bemächtigen Paul Wolf aus Frankfurt und drei Freunde sich Farbdosen und besprühen eine Wandfläche neben dem kleinen Lokal Chili & Beans – ganz legal und mit viel Fantasie. Alle vier Wochen wechselnd, bekommen dort junge Kreative die Gelegenheit, ihre Straßenkunst zu zeigen. Diesmal sprühen die vier jungen Männer aus dem Rhein-Main-Gebiet. Das Quartett hat sich für kräftige Kolorierung entschieden und trägt geometrische Formen auf den geschwärzten Untergrund. In Kombination mit geschwungenen Schriftzeichen und weiteren Details gestalten sie ein Beispiel auffälliger Wandkunst. Passanten, die sich auf dem Platz davor eine Ruhepause gönnen, beobachten es interessiert.

Premiere dann am Abend: Zeitgleich mit Einschalten der Straßenbeleuchtung setzen bei beginnender Dunkelheit in der Fußgängerzone installierte Lichtvorhänge und Kugelobjekte erstmals ungewöhnliche Akzente. Die City-Initiative Karree verwirklicht damit den ersten Teil ihres neuesten Projekts zur Attraktivitätssteigerung Offenbachs als Einkaufsstadt. Im Advent kommt die eigentliche Weihnachtsbeleuchtung hinzu. Der Vorstand des Gewerbevereins Treffpunkt, der das Ganze initiiert hat, überzeugt sich von der Wirkung und stößt zufrieden darauf an.

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