Kreditkarten werden nie an der Haustür ausgetauscht

Offenbach (re) - Wegen eines Datenlecks in Spanien läuft derzeit in ganz Europa ein Massenaustausch von Kreditkkarten. Da gibt‘s was zu holen, denken sich skrupellose Betrüger und nehmen vor allem ältere Bürger ins Visier.

Sie klingeln an der Haustür, geben sich als Bank-Mitarbeiter aus und bieten den leichtgläubigen Senioren den Austausch ihrer Karte an. Der Offenbacher Polizeisprecher Ingbert Zacharias spricht von einer „Welle“ von Fällen. Jüngstes Beispiel: In Maintal ergaunerte ein Betrüger auf diese Weise die Kreditkarte einer älteren Dame. Die schöpfte jedoch noch rechtzeitig Verdacht und informierte ihre Bank, die die Karte sofort sperrte.

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Gauner nutzen Austausch von Kreditkarten

Die Polizei geht davon aus, dass diese Masche auch weiterhin eingesetzt wird. Der Offenbacher Kriminalhauptkommissar Peter Bender: „Die Ganoven nutzen offensichtlich die Unkenntnis und Unsicherheit der Bürger bezüglich der großen Kartentausch-Aktion aus. Banken und Sparkassen benachrichtigen ihre Kunden immer schriftlich, wenn es etwas im Bezug auf die Karte zu regeln gilt“. Bender, Leiter des Polizeiladens, gibt ergänzend folgende Ratschläge:

  • Geben Sie niemals Ihre Scheck- oder Kreditkarte an Unbekannte heraus!
  • Rufen Sie sofort die Polizei, wenn sich jemand an Ihrer Wohnungstür als Bankmitarbeiter ausgibt und nach Ihrer EC- oder Kreditkarte fragt!
  • Informieren Sie umgehend Ihre Bank oder Sparkasse von diesem Vorfall!
  • Für weitere Informationen steht der Offenbacher Polizeiladen unter der kostenlosen Rufnummer 0800/3110110 zur Verfügung.

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