Suche nach gefährlichen Substanzen und Chemikalien

Sollten an der Friedhofstraße Sprengsätze gebastelt werden?

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Offenbach - Die Kripo und Beamte des Landeskriminalamts haben in Offenbach eine Wohnung nach gefährlichen Substanzen und Chemikalien durchsucht. Es wurden verschiedene Beweismittel sichergestellt. Diese sollen nun ausgewertet werden.

Die Offenbacher Polizei hält sich bedeckt, will noch keine Details preisgeben. Von Insider-Informationen genährte Gerüchte machen allerdings die Runde, dass in einem Mehrfamilienhaus an der Offenbacher Friedhofstraße an Bomben oder Sprengsätzen gebastelt worden sein soll; wer die Urheber sein könnten und was ihre Hintergründe angeht, ist offen. 

Heute Nachmittag vollstreckte die Kriminalpolizei Offenbach jedenfalls einen Durchsuchungsbeschluss des hiesigen Amtsgerichts Offenbach. Mit Unterstützung uniformierter Kollegen und abgesichert von der Offenbacher Berufsfeuerwehr durchsuchten die Kripobeamten eine Wohnung. Für die Dauer der Durchsuchung mussten die Bewohner das Mehrfamilienhaus verlassen, da nicht auszuschließen war, wie es in der kargen Polizeimeldung heißt, „dass sich im Haus Substanzen und Chemikalien befanden, von denen eine Gefährdung ausgehen könnte“.

Die Sicherung dieser Stoffe übernahmen Spezialisten des Landeskriminalamts (angereist im weißen Mercedes-Transporter). Die Kripo stellte verschiedene Beweismittel sicher. Diese müssten nun ausgewertet werden, weswegen es zum Ermittlungsverfahren noch keine Auskünfte gebe, hieß es. Somit bleibt offen, ob eine Festnahme erfolgte und ob außer einem Verdächtigen weitere Personen in der Wohnung lebten.

Archivbilder:

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tk

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